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Acht Tipps zur Einrichtung des Kinderzimmers

Das Kinderzimmer ist ein multifunktionaler Raum. In ihm soll das Kind spielen, lernen, sich erholen und schlafen. Das stellt Eltern beim Einrichten vor große Herausforderungen, denn schnell wirkt das Zimmer überfüllt. Die nachfolgenden acht Tipps helfen dabei, für das Kind eine Wohlfühl-Oase zu schaffen.

Tipp 1: Kinderzimmer richtig planen

kinderhochbett-mit-rutscheWenn Kinder heranwachsen, ändern sich ihre Prioritäten. Während sie in den ersten Monaten hauptsächlich schlafen, steht nachfolgend das Spielen im Vordergrund ihres Alltags. Kommen sie zur Schule, benötigen sie zusätzlich einen Platz zum Lernen. Die Aussicht, das Kinderzimmer mehrfach umgestalten zu müssen, veranlasst einige Eltern zu spontanen Käufen von Billigmöbeln.

 

Dabei achten sie nicht darauf, ob diese zusammenpassen und ob sie für das Kinderzimmer sinnvoll sind. Dadurch sieht der Raum chaotisch und unaufgeräumt aus. Besser ist es, vor dem Kauf der Einrichtung einen Plan aufzustellen, damit das Kinderzimmer attraktiv und ordentlich wirkt. Mit Hilfe von günstiger Software wie dem Plan7Architekt Basic können virtuelle Pläne in 3D vom Kinderzimmer angelegt und verschiedene Varianten der Einrichtung miteinander verglichen werden.

Tipp 2: Den passenden Raum finden

Insbesondere in Wohnblocks ist die Aufteilung der Wohnräume im Allgemeinen durch den Vermieter festgelegt. Allerdings handelt es sich hierbei lediglich um die Vorgaben des Planers und nicht um Vorschriften. Anstatt das kleinste Zimmer für das Kind auszuwählen, empfiehlt es sich, den größten Raum zum Kinderzimmer zu deklarieren. Denn kein anderer Raum muss so viele Funktionen gleichzeitig erfüllen können. Weiterhin macht es Sinn, nicht nur die Größe, sondern auch den Tageslichteinfall zu beachten. Ein Kinderzimmer sollte möglichst hell sein, damit es freundlich wirkt. Demzufolge kann das eigentliche Schlafzimmer als Kinderzimmer genau passend sein. Zieht das Kind später einmal aus, lassen sich erneut die Räume tauschen. Das Kinderzimmer kann als Besucherzimmer eingerichtet werden.

Tipp 3: Ordnung halten

Kindern fällt es grundsätzlich schwer, Ordnung zu halten. Je mehr Utensilien ihnen zur Verfügung stehen, desto mehr müssen sie in ihren Möbeln verstauen. Gerade für kleine Kinderzimmer macht es Sinn, nur so viele Dinge anzuschaffen, wie das Kind benutzen kann. Das gilt für Kinderkleidung, Spielzeuge, Bücher und Dekorationsmaterialien. Bei der Auswahl von Kindersachen kommt es meist weniger auf die Quantität an als auf die Qualität. Hochwertigere Dinge halten länger und lassen sich vielseitiger verwenden.

Tipp 4: Regelmäßig aussortieren

Langweilig gewordene Spielzeuge stehen im Kinderzimmer nur noch in einer Ecke herum. Dadurch geht wertvoller Platz verloren. Aus der Kinderkleidung wachsen die Kinder schnell heraus. Belässt man alle Stücke im Schrank, wird es dort schnell zu eng. Abhilfe schafft das regelmäßige Aussortieren nicht mehr verwendeter Dinge. Die brauchen nicht im Müll zu landen. Sie lassen sich auf Verkaufsplattformen oder auf Flohmärkten weiterverkaufen. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel.

Tipp 5: Einzelstücke sparen Platz

In kleinen Kinderzimmern sollten jegliche Ecken und Nischen zum Aufstellen von Möbeln genutzt werden. Um das Raumangebot voll auszunutzen, müssen Regale und Schränke manchmal auch bis unter Dachschrägen reichen. Hierfür ist es schwer, im Möbelhaus individuell passende Eindrichtungsgegenstände zu finden. Lösungen für derartige Problemzonen kennt der Schreiner. Er fertigt die Kinderzimmermöbel außerdem passend an. Diese Investition ist zwar teurer als ein Möbelstück „von der Stange“. Sie lohnt sich aber auf lange Sicht, weil die Maßanfertigung ein Stauraumwunder ist.

Tipp 6: Mit Beinfreiheit Raum schaffen

Wer clever ist, schafft für das Kinderzimmer Raumsparmöbel an. Sie helfen dabei, den vorhandenen Platz optimal auszunutzen. Dies können Regale sein, die an die Wand geschraubt werden. Sie schaffen Beinfreiheit. Auch Klapptische, Sitzhocker mit einer Aufbewahrungsfunktion sowie Funktionsliegen können mehrfach genutzt werden.

Tipp 7: Das Kinderzimmer optisch groß erscheinen lassen

Damit das Kinderzimmer übersichtlich wirkt, ist ein maßvoller Farbeinsatz bei der Wandgestaltung sowie bei der Zusammenstellung der Möbel zu empfehlen. Weiß lässt den Raum strahlen, verschmutzt jedoch schnell. Gelb, Orange sowie ein frisches Grün wirken ebenso freundlich und sorgen obendrein für die Ausschüttung von Glückshormonen. Auch sie beeinflussen also die Laune des Kindes positiv.

Tipp 8: Gute Lichtverhältnisse schaffen

kinderhochbett-mit-rutsche-kieferDamit sich das Kind in seinem Zimmer wohlfühlt, müssen die Lichtverhältnisse stimmig wirken. Für Schreibarbeiten und beim Lesen sollte das Tageslicht so gut wie möglich ausgenutzt werden. Daher empfiehlt es sich, den Schreibtisch in die Nähe des Fensters zu stellen und dieses nicht mit schweren Vorhängen zuzuhängen. Eine Tageslichtlampe sorgt auch bei schlechtem Wetter und in der dunklen Jahreszeit für klares Sehen. In der Kuschelecke hingegen darf es gemütlich zugehen. Ein warmes Licht lässt sich inzwischen unter anderem mit der neuen Generation von LED-Lichtern erzielen.

Eine Deckenlampe kann den Raum diffus ausleuchten, denn ihr Licht dient eher der Orientierung. In der Spielecke sollte sich die Lichtintensität verändern lassen, da es zur „Geisterstunde“ schummerig sein soll, beim Spielen mit Steckbausteinen hingegen heller. Leuchten mit einem Dimmer können auf die jeweiligen Bedürfnisse reagieren. Um bestimmte Stellen im Kinderzimmer auszuleuchten wie beispielsweise das Bücherregal, in dem das Kind die Buchrücken erkennen möchte, lohnt sich der Einsatz von Spots. Diese können auch nachträglich montiert werden. Sie werden zum Klemmen, Einbauen, Anschrauben oder Kleben angeboten und sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich.