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Wie groß sollte ein Kinderhochbett mit Rutsche sein?

Um eine fachlich korrekte Antwort auf die Frage, wie groß ein Kinderhochbett mit Rutsche sein soll, geben zu können, sollte der Begriff der Größe in diesem Zusammenhang definiert werden:

Einerseits ist die Schlaffläche ausschlaggebend. Diese muss natürlich der Größe des Kindes angepasst sein. Andererseits ist auch die Höhe entscheidend. Hinzu kommt noch das Alter des Kindes, denn dieses nimmt nicht nur auf beide Faktoren Einfluss, sondern auch auf die Art der Umrandung.

Die Liegefläche des Kinderhochbettes mit Rutsche

In der Regel werden für ein Kinderhochbett mit Rutsche normale Maße verwendet. So präsentieren sich die meisten Spielbetten mit einer Liegefläche von 90 x 200 Zentimeter. Diese genormte Größe eignet sich für alle älteren Kinder und auch Erwachsenen. Der Vorteil dieser Größe ist vor allem darin zu sehen, dass jedes Kind in jedem Alter auf dieser Liegefläche schlafen kann. Auch kleinere Kinder haben in keinster Weise ein Problem, wenn die Liegefläche größer ist. Lediglich kleiner sollte sie nicht sein. Ebenfalls ist diese Größe perfekt, um eine Matratze und die Überzüge kaufen zu können. Genau aus diesen Gründen werden ungewöhnliche Größen nicht produziert.

Die Höhe vom Kinderhochbett mit Rutsche

Bei der Höhe verhält es sich anders. Denn hier lassen sich erhebliche Unterschiede finden. So gibt es die sogenannten Halbhochbetten, bei denen sich die Liegefläche maximal auf einer Höhe von einem Meter befindet, teilweise sogar darunter. Solche Spielbetten eignen sich für kleinere und jüngere Kinder, da selbstverständlich auch die Leiter kleiner ausfällt. Was jedoch wichtiger ist: Die Verletzungsgefahr verringert sich, weil die Absturzhöhe geringer ist. Trotzdem sollte man die Gefahr eines Kinderhochbettes mit Rutsche niemals unterschätzen und hier immer Vorsicht walten lassen. Ein Kind, dessen Motorik noch nicht zu einhundert Prozent ausgeprägt ist, sollte noch nicht in einem Spielbett schlafen.

Alle „normalen“ Kinderhochbetten haben ihre Liegefläche meist auf einer Höhe von 1,20 Meter. Um dort hinauf zu gelangen, ist die Leiter bereits etwas größer und vor allen Dingen fällt die Rutsche länger aus und der Spaß erhöht sich. Diese Betten werden generell erst ab einem Alter von sechs Jahren empfohlen.

In Bezug auf die Größe eines Kinderhochbettes mit Rutsche sollte noch die Brüstung untersucht werden, die sozusagen als Absturzsicherung vorhanden ist. Denn auch hier bestehen erhebliche Unterschiede. Viele Umrandungen sind so niedrig, dass sie keinen richtigen Schutz mehr bieten. Betrachtet man noch dazu die Höhe der Matratze, so wird schnell klar, dass die Kinder beim Spielen sehr schnell herunterfallen können. Daher gilt der Grundsatz: Je jünger das Kind, umso höher sollte auch die Brüstung ausfallen.

Sie haben mehrere Kinder? Dann sollten Sie sich für das höhere Spielbett entscheiden, da Sie dann die Chance hätten, ein zweites Bett in der Höhle zu montieren. Dann stünde Ihnen ein Stockbett zur Verfügung. Ein höheres Bett hat ferner den Vorteil, dass Sie für die Schulzeit einen Schreibtisch und einen Stuhl darunter stellen können. Auf diese Weise können auch kleine Kinderzimmer perfekt eingerichtet werden, zumal sich die Rutsche jederzeit wieder entfernen lässt.